Kurzinfos zu den Wahlen

Bei den Wahlen im Wahlkreis Soest I haben die rechtsradikalen Parteien „Pro NRW“ und die „NPD“ schlecht abgeschnitten. Die „NPD“ liegt mit 0,6% im Vergleich zum überregionalen Ergebnis (0,5%) ähnlich. „Pro NRW“, erhält nur 0,9% (NRW: 1,6%).
Die Partei „Die Linke“ schneidet ähnlich schwach wie in ganz Nordrhein-Westfalen ab.
Erfreulicherweise hat die CDU seit der Landtagswahl 2005 20% ihrer Zustimmung in Soest verloren. ( Dazu: Soester Anzeiger: Kreis Soest wird rot). Die Wahlbeteiligung lag bei 60%.

Demonstration gegen „Pro NRW“ in Hamm

Die rechtsradikale Partei „Pro NRW“ macht bei ihrer „Wahlkampftour“ durch NRW auch in Hamm halt. Vor Moscheen in ganz NRW versuchen sie, ihre antimuslimische und rassistische Hetze zu verbreiten. In Hamm wollen sie am 2. Mai vor der Yunus-Emre-Moschee in Heessen eine Kundgebung veranstalten. Deshalb wird es am 2. Mai um 16 Uhr eine Demonstration gegen Rassismus und Rechtspopulismus am Rathaus in Hamm-Heesen geben. Mehr Infos gibt es bei den Organisatoren: Haekelclub590.

Update: Rechte Gewalt unmöglich machen!


Am 31. März findet in Dortmund eine Demonstration gegen rechte Gewalt statt. Wir wollen in diesem Zusammenhang auf die Aktualität und die Dimensionen rechter Gewalt hinweisen und die tiefe Verankerung rechter Ideologien in der Gesellschaft thematisieren.

Darüber hinaus wollen wir mit dieser Demonstration auch das Ignorieren und Verleugnen von Phänomenen und Ausprägungen (alltäglicher) rechter Gewalt in den Fokus rücken sowie an die Opfer dieser Gewalt erinnern.

Die Demonstration wird im Stadtteil Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Dort wohnen viele der Neonazis, die seit Jahren in Dortmund für eine Welle rechter Gewalttaten verantwortlich zeichnen. Anlass ist der siebte Todestag des Punks Thomas Schulz, der im Jahr 2005 von einem Neonazi erstochen wurde.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
31.03.2012 / 11:00 h / Dortmund / S-Bahnhof Universität

Aktuelle Infos unter: dab.nadir.org

Update: Bei der gestrigen (28.03) Gedenkveranstaltung zum 7. Todestag von Thomas Schulz kam es in Dortmund zu Polizeiübergriffen bei denen zahlreiche Teilnehmer der Kundgebung und Freunde des von Sven Kahlin ermorderten Thomas Schulz verletzt wurden. Mehr: hier& hier.

Keine Homezone für Nazis – ob in Parteien, freien Kräften oder am Stammtisch

Für den 03. März kündigt eine kleine Gruppe Nazis, die sich selbst „Nationale Sozialisten Münster“ nennt, einen Aufmarsch durch Münster an. Bereits 2006 konnten durch Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen die Nazis daran gehindert werden, durch Münster zu spuken. Beide Male hatte es sich nach wenigen Metern ausmarschiert.

In Münster bestehen gute antifaschistische Strukturen und zivilgesellschaftliche Initiativen, die es den Nazis bislang unmöglich gemacht hat, sich zu etablieren. Das soll auch in Zukunft so bleiben!

Die münsteraner Nazis waren immer auf Hilfe von außerhalb angewiesen, die sie vor allem von der Kameradschaft Hamm (KSH) bekommen haben. Die hiesige Naziszene ist, anders als in Münster, eine über Jahre gewachsene. Die KSH gründete sich Anfang 2003 und war später Teil des Aktionsbüro Westdeutschland. Bis 2006 fanden insgesamt neun Kundgebungen statt, dann wurde es aufgrund der Inhaftierung des Kameradschaftsführers Sascha Krolzig ruhiger um die Szene. Doch vor allem in den letzten zwei Jahren tritt die Kameradschaft wieder stärker auf.

Zu ihrer „politischen Arbeit“ in Hamm gehören Einschüchterungen und Übergriffe auf vermeintliche politische Gegner_innen zur gängigen Praxis. Als Beispiel seien hier mehrere Angriffe auf das Büro der Partei Die Linke und der SPD zu nennen. Auch Einschüchterungsversuche auf Einzelpersonen sind leider keine Seltenheit. […]

Naziaufmarsch in Soest? Verhindern!

Am 11.02.2012 wird erneut ein Naziaufmarsch stattfinden. Dies lassen wir natürlich nicht unkommentiert.
Auf der Sonderseite findet ihr den Aufruf und bald alle weiteren Informationen: soest.blogsport.de.

Naziaufmarsch in Soest? Verhindern!

Nach der Urteilsverkündung im Prozess um den Messerstich im Anno vor einem Jahr, haben Neonazis aus dem Ruhrgebiet zum zweiten Mal in Folge einen Aufmarsch in Soest angemeldet. Sie versuchen durch die Instrumentalisierung des Todes von Tim K. ihre rassistische Propaganda, getarnt durch das Herbeihalluzinieren eines „Volkstodes“ und die Angst vor steigender Ausländerkriminalität, in die Mitte der Bevölkerung zu tragen. […]



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