Archiv für April 2010

Keine Stimme für „Pro NRW“ – Wahlkampfveranstaltung am 04.05 in Soest stören!

Die extrem rechte Partei „Pro NRW“ plant eine Wahlkampftour durch NRW, die am 3. Mai in Porta Westfalica starten und am 8. Mai in Düsseldorf enden soll. Am 4. Mai sind vier Stationen vorgesehen: Paderborn (10.30 Uhr), Soest (13.00 Uhr), Unna (15.45 Uhr) und Dortmund (17.30 Uhr). Hauptredner der Veranstaltung wird der deutsch-schwedische Millionär Patrik Brinkmann sein, der im letzten Jahr noch Mitglied der „Deutschen Volksunion“ (DVU) war.

„Pro NRW“ tritt zum ersten Mal zu einer Landtagswahl an. Die Partei, die sich selbst „Bürgerbewegung“ nennt, ist aus der lokalen Wählergemeinschaft „Pro Köln“ entstanden, die im Rat der Domstadt sitzt. Gründer und Führungspersonal von „Pro Köln“ und „Pro NRW“ waren zuvor bereits in anderen extrem rechten Parteien wie den Republikanern, der NPD oder der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ organisiert. „Pro NRW“ ist keine Bürgerbewegung im üblichen Sinne, sondern der Versuch ein extrem rechtes Parteiprojekt mit diesem Label zu tarnen. […]

Der gesamte Artikel ist auf der eigens eingerichteten überregionalen Mobiseite zu finden: contrageben.blogsport.de

In Soest wird am Dienstag den 04.05 ab 12:30 eine Gegenkundgebung auf dem Marktplatz stattfinden. Diese wurde bereits in der Lokalzeitung sowie im Radio angekündigt, allerdings ist wegen der ungünstigen Zeit abzuwarten wie viele Menschen zu dieser Zeit -für sowie gegen „ProNRW“– mobilisierbar sein werden.

Wir rufen alle Anti-Rassisten dazu auf sich an den bürgerlichen Protesten zu beteiligen!

Korrektur: Wir wurden grade darauf Aufmerksam gemacht, dass die Kundgebung von einer Einzelperson angemeldet wurde und nicht von „der Linken“.

Veranstaltungshinweis: Gedenken in Lippstadt


- Samstag, 3. April 2010 um 11.00 Uhr -

Mahn- und Gedenkveranstaltung an ermordete Zwangsarbeiter

Veranstaltungsort:

Union-Stein
Gedenkstein für die Opfer des Faschismus
St.-Joseph-Kirche
Josefstraße 27
59557 Lippstadt

Zur Mahnung und zum Gedenken sprechen Bürgermeister Christof Sommer, die DGB-Regionsvorsitzende Jutta Reiter sowie Ernst Söder vom Rombergpark-Komitee. Musikalisch wird die Veranstaltung durch den Liedermacher Klaus Amoneit begleitet. Nach der Gedenkveranstaltung besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit zum Gedankenaustausch im Gemeindesaal der St. Joseph-Kirche.

Zur Erinnerung an die sechs Arbeiter und sieben französischen Zwangsarbeiter der Union-Werke, die im März 1945 im Dortmunder Rombergpark von der Gestapo ermordet worden waren: Die sechs deutschen „Uniöner“ und sieben französischen Zwangsarbeiter waren verhaftet worden, weil die Deutschen ihr Brot mit den Zwangsarbeitern geteilt hatten.

Verhaftet im Dezember 1944, wurden sie am Karsamstag 1945 mit insgesamt über 300 anderen Menschen noch ermordet, als die US-Truppen gerade 15, 16 Kilometer entfernt waren.

Eine Gedenkfeier von Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Dortmund-Hellweg, IG Metall Lippstadt und der Stadt Lippstadt.

von hiergeblieben.de