Archiv für Februar 2012

Keine Homezone für Nazis – ob in Parteien, freien Kräften oder am Stammtisch

Für den 03. März kündigt eine kleine Gruppe Nazis, die sich selbst „Nationale Sozialisten Münster“ nennt, einen Aufmarsch durch Münster an. Bereits 2006 konnten durch Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen die Nazis daran gehindert werden, durch Münster zu spuken. Beide Male hatte es sich nach wenigen Metern ausmarschiert.

In Münster bestehen gute antifaschistische Strukturen und zivilgesellschaftliche Initiativen, die es den Nazis bislang unmöglich gemacht hat, sich zu etablieren. Das soll auch in Zukunft so bleiben!

Die münsteraner Nazis waren immer auf Hilfe von außerhalb angewiesen, die sie vor allem von der Kameradschaft Hamm (KSH) bekommen haben. Die hiesige Naziszene ist, anders als in Münster, eine über Jahre gewachsene. Die KSH gründete sich Anfang 2003 und war später Teil des Aktionsbüro Westdeutschland. Bis 2006 fanden insgesamt neun Kundgebungen statt, dann wurde es aufgrund der Inhaftierung des Kameradschaftsführers Sascha Krolzig ruhiger um die Szene. Doch vor allem in den letzten zwei Jahren tritt die Kameradschaft wieder stärker auf.

Zu ihrer „politischen Arbeit“ in Hamm gehören Einschüchterungen und Übergriffe auf vermeintliche politische Gegner_innen zur gängigen Praxis. Als Beispiel seien hier mehrere Angriffe auf das Büro der Partei Die Linke und der SPD zu nennen. Auch Einschüchterungsversuche auf Einzelpersonen sind leider keine Seltenheit. […]

Naziaufmarsch in Soest? Verhindern!

Am 11.02.2012 wird erneut ein Naziaufmarsch stattfinden. Dies lassen wir natürlich nicht unkommentiert.
Auf der Sonderseite findet ihr den Aufruf und bald alle weiteren Informationen: soest.blogsport.de.

Naziaufmarsch in Soest? Verhindern!

Nach der Urteilsverkündung im Prozess um den Messerstich im Anno vor einem Jahr, haben Neonazis aus dem Ruhrgebiet zum zweiten Mal in Folge einen Aufmarsch in Soest angemeldet. Sie versuchen durch die Instrumentalisierung des Todes von Tim K. ihre rassistische Propaganda, getarnt durch das Herbeihalluzinieren eines „Volkstodes“ und die Angst vor steigender Ausländerkriminalität, in die Mitte der Bevölkerung zu tragen. […]